Filmhistorie der Burg Orava

Die dramatischen Szenerien der Burg Orava ziehen Filmemacher schon seit mehr als 100 Jahren an. Wir haben uns deswegen entschlossen eine originelle Exposition zu schaffen, die sich auf die Filmhistorie der Burg Orava konzentriert. In dem oberen Teil der Burg – der Zitadelle – haben wir am 21.6.2015, bei Anteilnahme bekannter Schauspieler die Mediathek festlich eröffnet. Das Ziel der neuen Exposition ist es, das Enstehen des Filmes in den historischen Räumlichkeiten der Burg Orava nahezubringen und auf die Märchen und Filme die auf der Burg gefilmt worden sind, aufmerksam zu machen. Die ´Mediathek ist eine attraktive Ergänzung zu klassischen Expositionen der Burg Orava, dessen Interieur und Exterieur zu einer erstaunlichen Kulisse wurden und das gleich im Falle von mehreren Filem aus der Produktion der ehemaligen Tschechoslovakei, gegenwärtiger Slowakei und auch aussländischer Filme´, konkretisiert die Direktorin des Museum Orava, Mária Jagnešáková.

WIE ENTSTEHT DER FILM


Film— das finale Ergebniss eines langfristigen Prozesses, lockt tausende Zuschauer ins Kino´s sowie vor Bildschirme. Mit den Schauspielern durchleben wir die Freuden, Schmerzen, Ängste und letztendlich den Glauben auf ein gutes und gerechtes Ende. Nicht jedem der Zuschauer ist es klar, dass hinter der Reihe der Bilder eine präzise, detilierte und anspruchsvolle Arbeit einer Menge von Leuten, die einfach Filmstab genannt wird, steht. Eine literarische, erdachte oder ganz einfache menschliche Geschichte ins Szenar verarbeitet und umschrieben. Betont durch hochwertigen Ton und Filmeffekte, ohne die der Film nicht die richtige Atmosphäre haben würde und nicht zu der wahren Geschichte würde, die durch Wort, Bild und Ton in unser Bewusstsein eintritt.

 

Auf der Burg Orava oder in seiner Umgebung wurden mehrere Filme gedreht:

Slovakische/ Czechoslowakische:
Koza Lapka, r. 1970, Regie Karol Ruth
Adam Šangala, r. 1972, Regie Karol Spišák
König Dorsselbart, r. 1984, Regie Miloslav Luther
Geschichte der Geschichten, r. 1991, Regie Ľubomír Fifík
Matúš, r. 1996, Regie Martin Kákoš
TV Serie Zwerg (10. Teile), r. 1995, Regie Ľubo Kocka
Falkner Thomas, r. 1999, Regie Václav Vorlíček (+Koproduktionspartner)
Láska na vlásku, r. 2014, Regie Mariana Čengel Solčanská
Ausländische:
Vampir Nosferatu (eine Symphonie des Graunes), r. 1922, Regie F. W. Murnau
TV Serie Jánošík (7. diel), r. 1973, Regie Jerzy Passendorfer
Prinzessin und der Bettler, r. 1997, Regie Lamberto Bava
Hart des Drachens II., r. 1998, Regie Doug Lefler
Zars Emissär, r. 1999, Regie Fabrizio Costa


Interessantes aus den Dreharbeiten:

König Drosslbart
Hauptdarstellerin der Prinzessin Anna, ging auf das Konkurz ursprünglich nur als morale Unterstützung und destotrotz hat der Regisseur gerade sie aus der Menge der Interessenten gewählt.
Falkner Thomas
Der Film war ein Riesenerfolg auf dem Internationalen Filmfestival für Kinder und Junge in Kolumbien (Spezieller Preis der Jury). Es wurde in origineller Fassung mit synchroner Übersetzung ins spanisch dargestellt und von 15 kolumbischen Schauspielern, vorgeführt. Auf Grunde der grossen Popularität hat sich das Publikum weitere Vorführungen erzwungen.
Láska na vlásku
Manche der Requisitäten, die im Film aufgetaucht sind, waren das ''Erbe´´der Serie ''die Borgias´. Zum Beispiel der Thron, auf den Tomáš Hanák sitzt, ist der gleiche, auf dem der Papst Borghia Jeremy Irons, sass. Gleichweise ist das Bett vom Prinz Matej das Bett von Lucrecie Borghia.
Hart des Drachens II
Beim Drehen dieser fantasy Geschichte wurde auch die Umgebung von Oravský Podzámok in ein mittelalterliches Anwesen umgewandelt. Die ganze Brücke über den Fluss Orava, wurde zum Nicherkennen zugerichtet und komplett mit Holz bekleidet. Man baute sogar ein ganzes Dorf auf Mass, und zwar aus Holz und Stroh.
Nosferatu
Historiker vermuten, dass Murnau ein Tipp auf Burg Ovara von den Nachkömmlingen der Thurzos bekommen hat, die aus unterchiedlichen Ländern stammen, hauptsächlich aber aus Deutschland. Das Ziel des Regisseurs war es, mysteriöse Stimmung zu erreichen, deswegen sind die meisten Filmaufnahmen so gedreht, dass es nicht einfach ist, die Burg zu indentifizieren.


Begrenzte Raummöglichkeiten erlaubten es, nur einige Filme in der neuen permanenten Ausstellung zu präsentieren, und zwar in Form von grossformatigen Postern oder 3D Figurinen.


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Castle run – Orava

Die Sechste Episode des Projektes CASTLE RUN – ein Dokument über slowakische Burge. Das Ziel dieses Projektes ist es, Schönheiten der Slowakei weltweit sichtbar zu machen. Dies ist der Grund, warum sich die Jungs von Born to trick entschieden haben, gerade die Burge der Slowakei zu dokumentieren. Unter dennen auch eines der schönsten – die Burg Orava.

Láska na vlásku - TRAILER

Auf der königlichen Burg fühlt sich Matej als ein Gefangener. Sein Vater zwingt ihm zur Verlobung mit Prinzessin Beatrix, die er nicht liebt. Matej nützt ein zufälliges Treffen mit dem Landstreicher Tomáš, der sein identischer Doppelgänger ist. Die Burschen tauschen Bekleidung und sprechen ab, dass sie für ein Tag das Leben des Anderen probieren. In der früh wird Matej ungerecht aus Diebstahl beschuldigt und gefangen genommen. Thomáš muss auf der Burg bleiben, obwohl er versucht den König zu überzeugen, dass er nicht der echte Prinz ist, aber keiner glaubt ihm. Beide Burschen müssen nun einer Welt entgegenstehen, die sie bisher nicht kannten, müssen reif werden und lernen, Verantwortlichkeit für eigene Entscheidungen zu tragen. Für beide kommt das Lohn dafür in Form von echter Liebe (offizielles Distributionstext).

Rückkehr des Vampires - Dokument

Ein Dokument der Television Žilina, welches über den Film Nosferatu – Symphonie des Grauens, berichtet. Teile des Filmes, die sich in Transylvanien abspielen, wurden in der Slowakei gedreht (dei Aufnahmen von Draculas Burg sind Aufnahmen der Burg Orava) und es tauchten auch einige der lokalen Einwohner, als Komparzisten, im Film auf.
Deutliche Ähnlichkeit mit Stokers Roman führte zu einem Strafverfahren. Das Studio hat den Kampf mit Anwälten von Bram Stockers Witwe verloren und basierend auf Gerichtsanordnung sollte das Original, sowie alle Kopien vernichtet werden. Dies ist nicht gelungen, da viele Kopien bereits weltweit distribuiert wurden. Kopien wurden weiterhin verbreitet und der Film hat einen starke Reputation gewonnen.